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  • Caroline de Jong

Mit Dankbarkeit zum Glück

Die Forschung suggeriert, dass Dankbarkeit ein wichtiger der Happiness Booster sein kann für uns alle. So gab es beispielsweise ein Experiment in dem man Probanden 3 verschiedene Übungen gab, die sie hintereinander für jeweils 3 Wochen täglich ausüben sollte. Die erste Übung bestand darin, am Ende des Tages für sich zu rekapitulieren für was man an dem Tag dankbar ist. Während der zweiten Übungsperiode sollten die Probanden für sich Situationen reflektieren die schwierig waren, um gegebenenfalls Lösungen zu finden oder vielleicht Erkenntnisse daraus zu gewinnen. Die dritte Übung bestand darin am Ende des Tages wichtige Ereignisse des Tages zu Rekapitulieren. Das konnten glückliche, erhebende Momenten bzw. Ereignisse sein oder auch herausfordernde Situation. Am Ende jeder Übungsphase wurde das Glücksniveau, Schmerzsymptome sowie sportliches Verhalten gemessen. Die Ergebnisse waren eindeutig. In der Phase der Dankbarkeit waren die Probanden signifikant glücklicher , hatten weniger Schmerzen und betrieben mehr Sport als zu der Zeit der anderen beiden Übungen. Die Studie suggeriert also, dass Dankbarkeit nicht nur glücklicher macht, sondern sich gleichzeitig auf gesundheitsfördernde Art und Weise auf unser Verhalten und Gesundheitszustand auswirkt. Wauw Was für ein Allroundeffekt

Aber kann man tiefe berührende Dankbarkeit erzeugen oder ist es ein Zufallsprodukt bzw. Glückszufallsprodukt, das entsteht?

Die Glücksforschung sagt spannenderweise das glücklich sein nicht nur mit Glück zu tun hat, sondern zu 40% mit inneren Haltungen zu tun hat, die veränderbar ist. Sprich Glück ist trainierbar. Aber wie ist es mit der Dankbarkeit, ist die auch trainierbar? Dem Experiment zu folge ja. Aber das ist ja alles Theorie. Ich wollte meine eigenen Erfahrungen machen und habe angefangen ein Dankbarkeitstagesbuch zu führen. An manchen Tagen davon blieb es ganz im Kopf. Ich schrieb eine Liste von Dingen, für die ich glaubte dankbar sein zu können, aber mein Herz blieb davon unberührt. Es bleib nur im Kopf und war damit wenig kraftvoll. Die Kunst, so ahnte ich, ist ein Weg zu finden, dass die Übung ins Gefühl geht und einen selbst berührt. Bei Dingen, die mich tief bewegten, war das einfach, bei anderen Dingen oder an anderen Tagen musste ich dem Gefühl etwas auf die Sprünge helfen. Da half es einer Freundin davon zu erzählen oder handschriftlich detaillierter aufzuschreiben, wofür genau ich Dankbarkeit erlebe. Und nicht selten war ich erstaunt. Tatsächlich durchs Innehalten, Bewusste Aufmerksamkeit schenken für das, was gut ist im Leben, war ich regelmäßig von Dankbarkeit erfüllt und vom Leben tief berührt- und das durch eine so einfache, schlichte Übung! Erstaunlich!

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